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Neue Förderbedingungen bei KfW und BAFA

09.01.2020

Das Jahr 2020 bringt einige erfreuliche Neuigkeiten für sanierungswillige Hauseigentümer*innen mit sich. Wer sich mit dem Gedanken trägt, sein Eigenheim oder ein vermietetes Haus energetisch zu sanieren, sollte sich die Fördermittel dieses Jahres nicht entgehen lassen.

Denn für alle Sanierungen rund um die Gebäudehülle gibt die KfW für Ein- und Zweifamilienhäuser ab dem 24.01.2020 einen Zuschuss von 20 % auf die Investitionskosten, maximal 10.000 Euro pro Wohneinheit. Damit verdoppelt sich der Zuschuss im Vergleich zum Vorjahr.
Wird ein Effizienzhausstandard erreicht, können - je nach Standard - sogar bis zu 40 % der Kosten, maximal 48.000 Euro je Wohneinheit, über einen Zuschus abgedeckt werden.

Auch das KfW-Förderdarlehen wird noch attraktiver: Der Tilgungszuschuss steigt bei Einzelmaßnahmen von 7,5 auf sage und schreibe 20 % des Darlehensbetrags, maximal 10.000 Euro. Maximal können - je nach Effizienzhausstandard - auch hier bis zu 40 % des Darlehens, maximal 48.000 Euro von der KfW übernommen werden.

Eine weitere Neuerung: Die Förderung von Heizanlagen wird - mit Ausnahme von Nah- und Fernwärmeanlagen - künftig vom BAFA übernommen. Anträge dafür sind also nicht länger bei der KfW zu stellen.

Wer dieses Jahr eine neue Öl- oder Gasheizung einbauen möchte, ist gut beraten, die Nutzung erneuerbarer Energien einzuplanen. Denn seit Jahresbeginn werden Heizungsanlagen, die auf Öl basieren, grundsätzlich nicht mehr gefördert. Gasheizungen werden nur noch eingeschränkt bezuschusst, wenn gleichzeitig erneuerbare Energie genutzt wird.

Wer ganz oder teilweise auf die Nutzung erneuerbarer Energien setzt, schwebt im siebten Förderhimmel: Die Zuschüsse betragen jetzt zwischen 20 und 35 % der Investitionskosten. Wird eine alte Ölheizung ausgemustert, erhöhen sich die Zuschüsse nochmals um knackige 10 %. Somit können bis zu 45 % der Kosten über einen Zuschuss abgedeckt werden. Wer also schon länger mit dem Gedanken spielt, seine Ölheizung z.B. gegen einen Pelletkessel auszutauschen, sollte spätestens jetzt kaum noch zögern.

Alle Details zu den neuen Förderbedingungen erhalten Sie telefonisch, per E-Mail oder persönlich bei der Klimaschutzagentur Mannheim oder direkt bei den Fördermittelgebern unter diesen Links:

KfW-Zuschuss: kfw.de/430
KfW-Darlehen: kfw.de/151 oder kfw.de/152

BAFA-Zuschuss: bafa.de/DE/Energie/Heizen_mit_Erneuerbaren_Energien/heizen_mit_erneuerbaren_energien_node.html

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