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Kein generelles Verbot für Ölheizungen: Verbraucher durch Medienberichte verunsichert

28.10.2019
  • Für bestehende Ölheizungen ändert sich nichts.
  • Neue Ölheizungen sind in Kombination mit erneuerbaren Energien wie Solarthermie oder einem Holzkamin weiter zugelassen.
  • Wer noch 2019 die Heizung modernisiert, kann Förderung beantragen.

Die Berichte zu den Entwürfen von Klimaschutzprogramm und Gebäudeenergiegesetz verunsichern Nutzer von Ölheizungen. Denn oft ist nur von einem Verbot die Rede, ohne zu erklären, was das heißt. Nach den aktuellen Entwürfen ist der Einbau einer Ölheizung tatsächlich auch nach 2026 noch möglich, wenn dabei bestimmte Bedingungen beachtet werden. Auch bestehende Ölheizungen dürfen nach den bisher geltenden Regeln weiter betrieben werden.

Ab 2026 können Ölbrennwertgeräte weiterhin in Kombination mit erneuerbaren Energien als Hybridheizung eingebaut werden. Bereits heute beliebte Kombinationspartner sind Solarthermie- oder Photovoltaikanlagen. Eine Ölheizung als alleinigen Wärmelieferant zu installieren, ist ab 2026 ohne weitere Einschränkungen dort möglich, wo keine Alternativen wie Gas- oder Fernwärmeleitungen anliegen. Das betrifft vor allem Gebäude im ländlichen Raum.

Verboten ist ab dem Jahr 2026 ausschließlich der Einbau eines neuen Ölkessels ohne Einbindung erneuerbarer Energien, wenn andere Energiequellen verfügbar sind.

Ein Austausch des bestehenden Kessels gegen ein modernes Ölbrennwertgerät ist noch bis Ende 2025 also ohne Auflagen möglich. Wer sich für eine neue Brennwertheizung entscheidet, kann aktuell von einer KfW-Förderung in Höhe von bis zu 15 Prozent profitieren. Infos dazu finden Sie unter www.kfw.de

(Quelle: VEH - Verband für Energiehandel Südwest)

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